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Pressemitteilungen 2024
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11.12.2024DGHO schreibt erstmals Irene-Boll-Preis ausDie DGHO Deutsche Gesellschaft für Hämatologie und Medizinische Onkologie e. V. fördert traditionell exzellente Forschungsarbeiten, die sich mit klinischen, experimentellen oder theoretischen Fragen der Hämatologie und Medizinischen Onkologie befassen. Neben dem bereits bestehenden Artur-Pappenheim-Preis (Hämatologie), dem Vincenz-Czerny-Preis (Onkologie) und dem Doktoranden-Förderpreis schreibt die DGHO im Jahr 2025 erstmals den Irene-Boll-Preis aus. Damit würdigt die Fachgesellschaft das Lebenswerk der Berliner Ärztin und Forscherin Professorin Dr. med. Irene Boll als Pionierin in der Hämatologie und als engagierte Förderin von Wissenschaft und ärztlichem Handeln.
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Jahrestagung 2024 von DGHO, OeGHO, SGMO und SGH, 11. bis 14. Oktober 2024 in Basel
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Jahrestagung 2024 von DGHO, OeGHO, SGMO und SGH, 11. bis 14. Oktober 2024 in Basel
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Jahrestagung 2024 von DGHO, OeGHO, SGMO und SGH, 11.-14. Oktober 2024 in Basel Einladung zur Pressekonferenz am Samstag, 12. Oktober 2024, 12:00 bis 13:30 Uhr
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In den letzten Jahren hat sich das Wissen in der Hämatologie und Medizinischen Onkologie rasant weiterentwickelt. Hierdurch eröffnen sich für Patientinnen und Patienten vielfältige Chancen auf neue diagnostische Verfahren und Therapieoptionen, die noch vor wenigen Jahren undenkbar waren. Diesen enormen Wissenszuwachs in Diagnostik und Therapie von Blut- und Krebserkrankungen diskutieren nationale und internationale Expertinnen und Experten im Rahmen der Jahrestagung der Deutschen, Österreichischen und Schweizerischen Gesellschaften für Hämatologie und Medizinische Onkologie, die vom 11. bis 14. Oktober 2024 in Basel stattfindet. Darüber hinaus werden gesundheitspolitische Fragen rund um die Themenkomplexe ‚akademisch initiierte klinische Forschung‘, ‚Chancen und Herausforderungen künstlicher Intelligenz‘ und ‚Kosten innovativer Therapieansätze‘ interdisziplinär und interprofessionell diskutiert.
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Auf der Jahrestagung der Deutschen, Österreichischen und Schweizerischen Gesellschaften für Hämatologie und Medizinische Onkologie in Basel werden sich vom 11. bis 14. Oktober 2024 Expertinnen und Experten interdisziplinär und interprofessionell über aktuelle Entwicklungen in der Diagnostik und Therapie von Blut- und Krebserkrankungen austauschen. Insbesondere vor dem Hintergrund sowohl der Menge als auch der Geschwindigkeit des Wissenszuwachses ist ein regelmäßiger und systematischer Austausch auf nationaler und internationaler Ebene unerlässlich.
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Im Rahmen eines Satellitensymposiums während des Hauptstadtkongresses 2024 in Berlin haben die Deutsche Stiftung für junge Erwachsene mit Krebs (DSfjEmK) und die Deutsche Gesellschaft für Hämatologie und Medizinische Onkologie e. V. (DGHO) den 22. Band der Gesundheitspolitischen Schriftenreihe der DGHO „Recht auf Vergessenwerden – Keine Benachteiligungen von jungen Erwachsenen mit Krebs mehr zulassen“ vorgestellt. Damit widmen sich die DSfjEmK und die DGHO nach den Themen „Krebs und Armut“ sowie „Krebs und Kinderwunsch“ erneut gemeinsam einem Bereich, der die sehr spezifischen Problemstellungen junger Erwachsener mit Krebs ins Bewusstsein der Laien- und Fachöffentlichkeit rücken soll.
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„Right to be forgotten – Recht auf Vergessenwerden Benachteiligungen von Krebspatientinnen und -patienten jetzt auch in Deutschland stoppen!“
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15.03.2024DGHO Frühjahrstagung: „Hämatologie & Onkologie - Zukunft der Patientenversorgung sichern“Die Hämatologie und Medizinische Onkologie erlebt im Bereich der Entwicklung neuer Therapien und der personalisierten Medizin einen rasanten Fortschritt. Allerdings ist der Zugang zu diesen innovativen Therapien durch hohe Kosten, regulatorische Hürden und immer wieder auftretende Arzneimittelengpässe mitunter eingeschränkt. Effektive Maßnahmen im geplanten Medizinforschungsgesetz, Innovationen in der sektorenübergreifenden Versorgung sowie Lösungen für Arzneimittelengpässe sollen helfen, moderne Therapien rasch in die Patientenversorgung zu bringen und dabei hohe wissenschaftliche und ethische Standards zu wahren. Mit diesen Themenkomplexen setzte sich die DGHO Deutsche Gesellschaft für Hämatologie und Onkologie e. V. in ihrer Frühjahrstagung am 15. März 2024 im Rahmen von drei wissenschaftlichen Symposien auseinander.
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Pressemitteilungen 2023
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Mehr als 6.200 Teilnehmerinnen und Teilnehmer, über 1.400 Präsentationen, nahezu 800 Abstracts, 380 diskutierte Poster mit 36 Sessions, 265 Sitzungen – ein Riesen-Programm, das die „Hämatologie- und Onkologie-Familie“ in Hamburg zusammenbrachte: So zieht die Jahrestagung der Deutschen, Österreichischen und Schweizerischen Gesellschaften für Hämatologie und Medizinische Onkologie nach vier Tagen Bilanz. Damit stellte der größte Kongress des Fachgebiets im deutschsprachigen Raum die Rekordzahlen des Vor-Corona-Jahres 2019 ein. Die teilnehmenden Expertinnen und Experten für die Systemtherapie maligner Erkrankungen konnten sich in der vollen thematischen Breite und Tiefe informieren und intensiv miteinander austauschen. Der Tenor: Nie war das wichtiger als heute.
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Die Jahrestagung der Deutschen, Österreichischen und Schweizerischen Gesellschaften für Hämatologie und Medizinische Onkologie ist der größte Kongress für das Fachgebiet im deutschsprachigen Raum. Mehr als 6.000 Expertinnen und Experten aus Medizin, Pflege, Gesundheitspolitik und vielen anderen Bereichen diskutieren vom 13. bis zum 16. Oktober 2023 die aktuellen Entwicklungen in der Diagnostik und Therapie von Blut- und Krebserkrankungen. Die 768 eingereichten wissenschaftlichen Beiträge und 1.441 Präsentationen im Rahmen von Vorträgen und Posterdiskussionen versprechen ein äußerst spannendes Programm. Die Jahrestagung findet im komplett neu gestalteten Congress Center Hamburg statt.
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Jahrestagung 2023 von DGHO, OeGHO, SGMO und SGH, 13. – 16.10.2023, Hamburg / Einladung zur Pressekonferenz am 14.10.2023, 12:00 – 13:30 Uhr
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Novartis hat die Außervertriebnahme von Capmatinib (Talbrecta®) in Deutschland mit Wirkung ab dem 15. September 2023 bekannt gegeben. Capmatinib ist zugelassen zur Behandlung einer seltenen Form von Lungenkrebs. Als Grund gibt das pharmazeutische Unternehmen die Bewertung durch den Gemeinsamen Bundesausschuss im Rahmen des Verfahrens der frühen Nutzenbewertung und die fehlende Einigung mit den Krankenkassen über einen angemessenen Erstattungspreis an. Kritischer inhaltlicher Hintergrund sind methodische Differenzen über die Bewertung von Registerdaten. Darüber hinaus scheint der solidarische Grundkonsens bei der Preisfindung zu erodieren – zu Lasten der Patientinnen und Patienten.
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Neue Bluttests zur Früherkennung von Krebs werden derzeit intensiv beworben und auch als zusätzliche Versicherungsleistung angeboten. Zwar sind diese Tests vielversprechend, allerdings fehlen bisher belastbare Daten über ihren tatsächlichen Nutzen. Expertinnen und Experten für Krebserkrankungen aus den wissenschaftlichen medizinischen Fachgesellschaften und Organe der Krebs-Selbsthilfe warnen daher vor falschen Erwartungen und plädieren gleichzeitig dafür, die von den Krankenkassen finanzierten Früherkennungsmaßnahmen konsequenter zu nutzen.
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Vom 13. bis 16. Oktober 2023 findet in Hamburg mit der Jahrestagung der Deutschen, Österreichischen und Schweizerischen Gesellschaften für Hämatologie und Medizinische Onkologie der größte Kongress des Fachgebiets im deutschsprachigen Raum statt. Dabei wird im wissenschaftlichen Programm besonders die zentrale Rolle der internationalen Kooperation der Fachgesellschaften deutlich.
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Vom 13. bis 16. Oktober 2023 werden sich Expertinnen und Experten auf der Jahrestagung der Deutschen, Österreichischen und Schweizerischen Gesellschaften für Hämatologie und Medizinische Onkologie in Hamburg interdisziplinär und interprofessionell über aktuelle Entwicklungen in der Diagnostik und Therapie von Blut- und Krebserkrankungen austauschen. Der größte Kongress des Fachgebiets im deutschsprachigen Raum ist von immenser Bedeutung, denn sowohl die Menge als auch die Geschwindigkeit des Wissenszuwachses machen einen regelmäßigen und systematischen Austausch auf nationaler und internationaler Ebene unerlässlich.
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SAVE THE DATE
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Der Bundestag hat das Arzneimittel-Lieferengpassbekämpfungs- und Versorgungsverbesserungsgesetz (ALBVVG) verabschiedet. Es enthält unter anderem eine verlängerte Bevorratungspflicht für patentfreie Krebsmedikamente und ein Frühwarnsystem für Lieferengpässe. Fachgesellschaften, die sich mit der Erforschung von Krebskrankheiten und der Krebsversorgung beschäftigen, und die Organisationen der Krebs-Selbsthilfe begrüßen die Maßnahmen. Sie können Versorgungsengpässe verhindern und das Vertrauen der Krebspatientinnen und -patienten in die Sicherheit der Arzneimittelversorgung stärken.
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Junge Wissenschaftlerinnen forschen an besseren Therapien gegen Leukämie
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Die steigende Zahl von Arzneimittelengpässen hatte in den letzten Jahren besonders Krebspatientinnen und -patienten betroffen. Unverzichtbare Arzneimittel aus dem Bereich der Generika fehlten, u. a. für Brust-, Darm-, Lungen- und Bauchspeicheldrüsenkrebs, aber auch für die Leukämietherapie und die Stammzelltransplantation. Konkrete Abhilfe wurde mit dem Arzneimittel-Lieferengpassbekämpfungs- und Versorgungsverbesserungsgesetz (ALBVVG) versprochen. In dem am 5. April 2023 von Bundesgesundheitsminister Prof. Dr. Karl Lauterbach vorgestellten Kabinettsentwurf fehlen diese Maßnahmen. Die Betroffenen und die Verordner sind enttäuscht. Erfolgreiche Krebstherapie erfordert Vertrauen, nicht nur in die behandelnden Ärztinnen und Ärzte, sondern auch in die politisch Verantwortlichen.
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01.03.2023Herausforderungen in der Hämatologie und Onkologie: Wie gelingt personalisierte Therapie?Personalisierte Therapie ermöglicht höhere, zielgenaue Wirksamkeit bei besserer Verträglichkeit. Die Erwartungen sind hoch, besonders in der Krebstherapie. Welche Herausforderungen stellt die personalisierte Therapie an die Onkologie? Mit dieser Fragestellung setzt sich die DGHO Deutsche Gesellschaft für Hämatologie und Medizinische Onkologie e. V. in ihrer virtuellen Frühjahrstagung 2023 auseinander. Im März und April diskutieren Expertinnen und Experten aus Medizin, Wissenschaft und Politik im Rahmen von drei wissenschaftlichen Symposien unter der Überschrift „Herausforderungen in der Onkologie – Personalisierte Therapiesteuerung“. So liegt der Fokus am 22. März auf „Methoden der Therapiesteuerung“, während am 29. März „Beispiele gelungener Therapiesteuerung“ auf der Agenda stehen. Die dritte Veranstaltung am 26. April widmet sich schließlich der „Umsetzung der Therapiesteuerung in der Versorgung“.
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Die steigende Zahl von Arzneimittelengpässen betrifft auch Krebspatientinnen und-patienten. Betroffen sind vor allem Medikamente, die schon seit vielen Jahren eingesetzt werden und heute als Generika auf dem Markt verfügbar sind. Sie machen die Hälfte der aktuell über 200 in Deutschland zugelassenen Krebsmedikamente aus. Da die Überlebenschance von Krebspatientinnen und-patienten von der Verfügbarkeit eines Arzneimittels abhängig sein kann, sind die Ängste groß. Eine besondere Aufgabe ist es deshalb, das Vertrauen in die Sicherheit der Arzneimittelversorgung zu erhalten bzw. wiederherzustellen. In einer gemeinsamen Pressekonferenz hat die DGHO Deutsche Gesellschaft für Hämatologie und Medizinische Onkologie e. V. mit Repräsentanten von weiteren wissenschaftlichen medizinischen Fachgesellschaften und des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) auf bereits funktionierende Maßnahmen und auf weiterhin bestehende Lücken in der Arzneimittelversorgung hingewiesen.
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Online-Pressekonferenz der DGHO Deutsche Gesellschaft für Hämatologie und Medizinische Onkologie e.V. am 9. Januar 2023
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Pressemitteilungen 2022
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Für die Erforschung neuer Therapien gegen Leukämie und anderer Blut- und Knochenmarkserkrankungen haben die Deutsche José Carreras Leukämie-Stiftung (DJCLS) und die Deutsche Gesellschaft für Hämatologie und Medizinische Onkologie (DGHO) im zweiten Bewerbungszyklus des Jahres sechs Promotionsstipendien an Doktoranden und Doktorandinnen in Frankfurt, Heidelberg, Berlin, Hannover und Greifswald vergeben. Die José Carreras-DGHO-Promotionsstipendien sind mit jeweils 12.400 Euro und für die Dauer eines Jahres dotiert. Die Verleihung der Stipendien fand auf der Jahrestagung der Deutschen, Österreichischen und Schweizerischen Gesellschaften für Hämatologie und Medizinische Onkologie in Wien statt, der am Montag zu Ende ging.
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Jahrestagung 2022 der DGHO, OeGHO, SGMO und SGH vom 7. bis 10. Oktober 2022 in Wien
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08.10.2022Hämatologie und Medizinische Onkologie 2022: Von der Molekulargenetik bis zum anteilnehmenden DaseinDie Jahrestagung der Deutschen, Österreichischen und Schweizerischen Gesellschaften für Hämatologie und Medizinische Onkologie ist der größte Kongress für das Fachgebiet im deutschsprachigen Raum. Vom 7. bis 10. Oktober 2022 bietet die gemeinsame Jahrestagung nach mehr als zwei Jahren der COVID-19-Pandemie wieder als Präsenzveranstaltung ein umfangreiches Wissenschafts- und Fortbildungsprogramm. Kommunikation steht in der Hämatologie und Onkologie – als wesentlichem Schrittmacher der personalisierten Medizin – im Mittelpunkt. Dies gilt sowohl für den interdisziplinären und interprofessionellen Dialog zwischen allen an der Versorgung Beteiligten als auch für den kontinuier¬lichen Austausch mit den Patientinnen und Patienten und ihren Familien. „Deshalb ist es mir eine besondere Freude“, so betont Univ.-Prof. Dr. Matthias Preusser, Kongresspräsident und Leiter der Klinischen Abteilung für Onkologie der Universitätsklinik für Innere Medizin I der Medizinischen Universität Wien, „dass die Jahrestagung 2022 in Präsenz stattfindet und damit diese so überaus notwendige – und seit Beginn der Pandemie vermisste – direkte Kommunikation von Mensch zu Mensch wieder möglich wird“.
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21.09.2022Jahrestagung 2022: Aus einem Konzept wird Realität: Neue Therapien kommen in der Versorgung anKaum ein Fachgebiet in der Medizin erlebt momentan eine derartige Wissensexplosion wie die Hämatologie und Medizinische Onkologie. Im Rahmen der Jahrestagung der Deutschen, Österreichischen und Schweizerischen Gesellschaften für Hämatologie und Medizinische Onkologie diskutieren Expertinnen und Experten erstmals seit der COVID-19-Pandemie wieder in Präsenz und tauschen sich zum aktuellen Stand der Diagnostik und Therapie von Blut- und Krebserkrankungen aus. Das Kongressprogramm macht die ganze Breite des Fachgebietes deutlich. Dabei sind die Bereiche Präzisionsmedizin und Immuntherapie sowie Palliativ- und Supportivmedizin nur einige der Schwerpunkte des diesjährigen Kongresses, der vom 7. bis 10. Oktober 2022 in Wien stattfindet.
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KORRIGIERTE FASSUNG VOM 1.9.2022, 13:15 Uhr!* Vor dem Hintergrund des Bundesverfassungsgerichtsurteils aus dem Jahr 2020 und der geplanten Gesetzgebung zur assistierten Selbsttötung fordert die DGHO Deutsche Gesellschaft für Hämatologie und Medizinische Onkologie e. V. eine sachliche Debatte über die Gestaltung einer guten Praxis bei Anfragen nach ärztlich assistierter Selbsttötung. Weiterhin sei ein angemessener rechtlicher Rahmen wichtig, der der Komplexität des Themas Rechnung trage und den Ärztinnen und Ärzten Sicherheit für das praktische Handeln biete. Ausgehend von einer Umfrage unter ihren Mitgliedern und Diskussionen mit Vertreterinnen und Vertretern von Politik und unterschiedlichen Disziplinen hat die Fachgesellschaft empirische Daten zur aktuellen Handhabung und Stellungnahmen zu einer guten Praxis bei Anfragen nach ärztlich assistierter Selbsttötung im 20. Band ihrer Gesundheitspolitischen Schriftenreihe veröffentlicht.
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Janssen-Cilag hat das Krebsmedikament Amivantamab (Rybrevant®) mit sofortiger Wirkung vom deutschen Markt genommen. Amivantamab ist zugelassen zur Behandlung einer seltenen Form des fortgeschrittenen Lungenkrebs. Als Grund gibt das pharmazeutische Unternehmen eine schlechte Bewertung durch den Gemeinsamen Bundesausschuss im Rahmen des Verfahrens der frühen Nutzenbewertung an. Damit wird ein Streit um formale Aspekte auf dem Rücken von Patientinnen und Patienten ausgetragen, die von dem Arzneimittel profitieren.
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Einladung zur Online-Pressekonferenz am 1. September 2022, 11:00 bis 12:30 Uhr
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Für seine Bemühungen um die Aufarbeitung der Geschichte der DGHO Deutsche Gesellschaft für Hämatologie und Medizinische Onkologie e. V. und des Fachgebiets sowie sein Engagement für junge Erwachsene mit Krebs ist Prof. Dr. med. Mathias Freund mit dem Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland am Bande ausgezeichnet worden. Die Verleihung fand im Hamburger Rathaus statt. Überreicht wurde die Auszeichnung am 13. Juni 2022 von der Senatorin für Arbeit, Gesundheit, Soziales, Familie und Integration, Dr. Melanie Leonhard.
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Nach mehr als zwei Jahren COVID-19-Pandemie werden sich Expert*innen der verschiedenen Fachgebiete und Berufsgruppen auf der Jahrestagung der Deutschen, Österreichischen und Schweizerischen Gesellschaften für Hämatologie und Medizinische Onkologie wieder persönlich zu aktuellen Entwicklungen im Bereich der Diagnostik und Therapie von Blut- und Krebserkrankungen austauschen. Der interdisziplinäre und interprofessionelle Austausch im Rahmen des größten Kongresses der Hämatologie und Onkologie im deutschsprachigen Raum ist von immenser Bedeutung, denn kaum ein anderes Fachgebiet in der gesamten Medizin entwickelt sich so rasant. Dabei reicht das Themenspektrum von Innovationen der Grundlagen- bis hin zur Versorgungsforschung. Die Jahrestagung findet vom 7. bis 10. Oktober 2022 im Austria Center Vienna statt.
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Die Versorgung von an Krebs erkrankten Patient*innen bleibt auch bei vergleichsweise geringeren COVID-19-Inzidenzen in vielen Kliniken und Praxen eine Herausforderung. Gesperrte Betten, krankheitsbedingt reduziertes Personal und knappe Kapazitäten für Tumoroperationen, die zu mehrfachen Verschiebungen der Eingriffe führen können, stehen beispielhaft für aktuelle Herausforderungen. Die Arbeitsgemeinschaft Internistische Onkologie (AIO) in der Deutschen Krebsgesellschaft e. V. und die Deutsche Gesellschaft für Hämatologie und Medizinische Onkologie e. V. (DGHO) adressieren dieses Problem proaktiv und haben in Zusammenarbeit mit Wissenschaftler*innen des CancerCOVID Verbundes (Förderung Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)) eine S1-Leitlinie erarbeitet.
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Patient*innen mit Blut- und Krebserkrankungen sowie immunsupprimierte Patient*innen haben weiterhin ein erhöhtes Risiko, an einem schweren Verlauf von COVID-19 zu erkranken und zu versterben. Zur Vermeidung eines schweren Verlaufs von COVID-19-Infektionen bei Patient*innen mit einer eingeschränkten Immunantwort auf COVID-19-Schutzimpfungen stehen nun im Rahmen einer COVID-19-Präexpositions-prophylaxe neue Arzneimittel zur Verfügung. Die Kommission „Nutzenbewertung von Arzneimitteln“ der Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaft¬lichen Medizinischen Fachgesellschaften (AWMF) hat in Kooperation mit dem Ständigen Arbeitskreis der Kompetenz- und Behandlungszentren für Krankheiten durch hochpathogene Erreger (STAKOB), der Fachgruppe Intensivmedizin, Infektiologie und Notfallmedizin (COVRIIN) und weiteren Fachgesellschaften eine aktuelle Stellungnahme zum Thema erarbeitet.
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Drei weitere José Carreras-DGHO-Promotionsstipendien hat die Deutsche José Carreras Leukämie-Stiftung (DJCLS) im Rahmen der virtuellen Frühjahrstagung der Deutschen Gesellschaft für Hämatologie und Medizinische Onkologie (DGHO) vergeben. Gefördert mit einem Stipendium in Höhe von jeweils 10.000 Euro werden Lena Groger (Universitätsklinikum Frankfurt), Alessandra Holzem (Uniklinik Köln/CIO) und Leonard Knödler (Universitätsklinikum Regensburg).
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Die aktuelle Diskrepanz zwischen den sehr hohen Infektionszahlen und den geplanten Lockerungen im öffentlichen Leben führt bei vielen Krebspatient*innen zu großer Verunsicherung. In einer gemeinsamen Stellungnahme rufen die onkologischen Fachgesellschaften zusammen mit der Selbsthilfe dringend zur fortgesetzten Wachsamkeit zum Schutz vor COVID-19 bei Krebspatient*innen und zur Nutzung der neuen Behandlungsmöglichkeiten auf.
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18.02.2022Neue S3-Leitlinie zum Multiplen MyelomErstmals ist in Deutschland eine S3-Leitlinie zur Diagnostik, Therapie und Nachsorge für Patient*innen mit monoklonaler Gammopathie unklarer Signifikanz (MGUS) und für Be-troffene mit Multiplem Myelom erschienen. Das Multiple Myelom ist eine bösartige Erkrankung des Knochenmarks, eine MGUS kann sich zu einem Multiplen Myelom entwickeln. Das Leitlinienprogramm Onkologie hat die S3-Leitlinie unter Federführung der Deutschen Gesellschaft für Hämatologie und Medizinische Onkologie (DGHO) e.V. und unter Mitwirkung von 24 Fachgesellschaften sowie weiteren Organisationen herausgegeben. Das Ziel ist es, evidenzbasierte Behandlungsmöglichkeiten aufzuzeigen und daraus Standards für die Diagnostik und Therapie von Betroffenen mit MGUS oder Multiplem Myelom in Deutschland zu etablieren.
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Virtuelle DGHO-Frühjahrstagungsreihe am 16.2./9.3./30.3.2022
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In den letzten zwei Jahren der COVID-19-Pandemie ist sehr deutlich geworden, wie herausfordernd es ist, das gewohnte Spektrum einer exzellenten ambulanten und stationären Versorgung von Patient*innen mit Krebserkrankungen zu gewährleisten. Die DGHO Deutsche Gesellschaft für Hämatologie und Medizinische Onkologie e. V. hat seit Beginn der COVID-19-Pandemie als „Stimme der Onkologie“ die Sicherstellung der Versorgung wesentlich befördert, beispielsweise durch die Erstellung von Handlungsempfehlungen und Leitlinien und darüber hinaus durch eine intensive Zusammenarbeit mit anderen wissenschaftlichen medizinischen Fachgesellschaften und Patientenorganisationen wie das Haus der Krebs-Selbsthilfe – Bundesverband e. V.
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Einladung zur virtuellen DGHO-Frühjahrstagungsreihe am 16.2./9.3./30.3.2022
