Onkologische Pharmazie
Die Bedeutung von Arzneimittelwechselwirkungen hat in den letzten Jahren gerade für die Therapie von Tumorerkrankungen stark zugenommen. Mit der Einführung der zielgerichteten Tyrosinkinasehemmer sind die Zahl der oral einzunehmenden Arzneiformen und damit das Risiko für Wechselwirkungen deutlich angestiegen. Zudem wollen Patienten zunehmend eigenverantwortlich an ihrer Therapie mitwirken und wenden dazu verschiedene komplementärmedizinische Verfahren, z.B. Phytotherapeutika, an.
Ziel des Arbeitskreises Onkologische Pharmazie ist es daher das Risiko von Arzneimittelwechselwirkungen in der Onkologie zu bewerten und darüber aufzuklären. Dies soll durch die Umsetzung eines wissenschaftlich fundierten und praxisrelevanten Bewertungsverfahrens für Wechselwirkungsrisiken geschehen, das auch Wechselwirkungen mit Pflanzenstoffen einschließt.
Vorsitzender
Prof. Dr. Christoph Ritter
Institut für Pharmazie
Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald
Friedrich-Ludwig-Jahn-Str. 17
17489 Greifswald
Tel.: 03834 8648-34
onkologische-pharmazie@dgho.de
Stellvertretende Vorsitzende
PD Dr. Claudia Langebrake
Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf
Klinik für Stammzelltransplantation
Klinikapotheke
Martinistr. 52
20246 Hamburg



