Künstliche Intelligenz

Band 21

Potenzial und Barrieren bei der Nutzung von Patientendaten auf Künstlicher Intelligenz basierter Forschung am Beispiel der Hämatologie und Medizinischen Onkologie (Band 21)

GSPR_Bd21.JPGIm Jahr 2013 wurde der 1. Band der Gesundheitspolitischen Schriftenrehe der DGHO „Herausforderung demografischer Wandel. Bestandsaufnahme und künftige Anforderungen an die onkologische Versorgung“ veröffentlicht. Ziel der Gesundheitspolitischen Schriftenreihe war und ist es, medizinische, gesundheitspolitische und ethischen Themen aufzugreifen, die uns im Rahmen unserer wissenschaftlichen und ärztlichen Tätigkeit begegnen.

Dass wir uns in der Hämatologie und Medizinischen Onkologie in einem breiten Spektrum bewegen, macht die thematische Breite der bisherigen Bände deutlich: Arzneimittelengpässe, ärztlich assistierte Selbsttötung, Demographischer Wandel, Forschung, Förderung von Ärztinnen, Frühe Nutzenbewertung, junge Erwachsene mit Krebs, Krebsfrüherkennung, Medizin und Ökonomie, Pflege.

Kaum mehr als eine Dekade nach der Publikation des 1. Bandes hat der DGHO-Arbeitskreis „Künstliche Intelligenz in der Hämatologie und Onkologie“ ein umfangreiches Positionspapier erarbeitet, das nun in Form des vorliegenden 21. Bandes der Gesundheitspolitischen Schriftenreihe veröffentlicht worden ist. Inmitten der aktuell intensiv geführten Debatte zum Thema der Gesundheitsdatennutzung skizziert der Arbeitskreis – in Zusammenarbeit mit externen Expertinnen und Experten – das Potenzial der auf Künstlicher Intelligenz (KI) basierenden Gesundheitsdatenforschung und stellt diesem strukturelle Mängel und rechtliche Einschränkungen gegenüber.

Thematische Schwerpunkte sind unter anderem der Einsatz von Künstlicher Intelligenz für den medizinischen Fortschritt und die Verbesserung der medizinischen Versorgung in der Bundesrepublik Deutschland. In diesem Zusammenhang werden die aktuell bestehenden Defizite im Bereich der Datenspeicherung beispielsweise in Folge einer Vielzahl parallel genutzter IT-Systemen dargestellt. Darüber hinaus wird die Rolle datenschutzrechtlicher Barrieren und Unsicherheiten bei der Rechtsauslegung beleuchtet. Schließlich werden konkrete Handlungsempfehlungen abgeleitet.



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