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80 Jahre DGHO – 80 Jahre Engagement für Erforschung und Therapie von Blut- und Krebserkrankungen

Berlin, 16. November 2017 – Kaum eine medizinische Fachdisziplin wurde in den letzten Jahrzehnten von derart großen Fortschritten geprägt wie die Hämatologie und Medizinische Onkologie. Die Diagnostik und Therapie von Bluterkrankungen und bösartigen Tumoren hat sich erheblich verbessert. Durch die aktuellen Fortschritte im Bereich der medikamentösen Tumortherapie hat sich die Überlebenszeit von Patientinnen und Patienten mit Krebs deutlich verlängert, bei einigen Krebsarten entspricht die Lebenserwartung heute nahezu der der Normalbevölkerung. Mit dieser enormen Entwicklung im Rücken feierte die DGHO Deutsche Gesellschaft für Hämatologie und Medizinische Onkologie e. V. auf ihrer Jahrestagung in Stuttgart ihr 80-jähriges Bestehen.

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Pressekonferenz „Jungen Krebspatienten die Chance auf ein eigenes Kind erhalten! Warum zahlen die Krankenkassen nicht für vorbeugende Maßnahmen?”

DGHO Deutsche Gesellschaft für Hämatologie und Medizinische Onkologie e. V. und Deutsche Stiftung für junge Erwachsene mit Krebs Einladung zur Pressekonferenz am 30. November 2017, 11:00 bis 12:30 Uhr

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Pro und Contra Methadon als Krebsmedikament: Ohne weitere klinische Studien ist der Einsatz bei Patienten nicht vertretbar

Im April dieses Jahres wurde erstmals in der ARD über den möglichen Einsatz von Methadon als Krebsmedikament berichtet. Dieser Bericht und nachfolgende Beiträge in unterschiedlichen Medien haben zu hohen Erwartungen bei Patientinnen und Patienten mit Krebserkrankungen und ihren Angehörigen geführt. Im Rahmen der Jahrestagung der Deutschen, Österreichischen und Schweizerischen Gesellschaften für Hämatologie und Medizinische Onkologie fand die Debatte „Methadon als Tumortherapeutikum? Pro und Contra“ mit über 1.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmern statt.

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Jahrestagung 2017: Fachgesellschaften für stärkere Förderung akademischer Forschung

Die Jahrestagung der Deutschen, Österreichischen und Schweizerischen Gesellschaften für Hämatologie und Medizinische Onkologie hat ihre Stellung als einer der wichtigsten Kongresse auf dem Gebiet der Krebs- und Bluterkrankungen im deutschsprachigen Raum weiter ausgebaut. Vom 29. September bis zum 3. Oktober 2017 diskutierten rund 5.300 Expertinnen und Experten für medikamentöse Tumortherapie intensiv über die Chancen neuer therapeutischer Ansätze wie zum Beispiel der Immunonkologie sowie über die Bedeutung von unabhängigen akademischen Studien vor dem Hintergrund des enormen Wissenszuwachses im Fachgebiet. Im Rahmen des Kongresses ehrten die Fachgesellschaften auch den wissenschaftlichen und ärztlichen Nachwuchs. Mit der Teilnahme von 167 Pflegekräften und 245 Studierenden wurde – wie bereits in den vergangenen Jahren – der interdisziplinäre Ansatz der Jahrestagung und ihre Bedeutung für den wissenschaftlichen und ärztlichen Nachwuchs deutlich.

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Krebsmedizin 2017: Enorme Innovationsschübe. Große Herausforderungen

Auch in diesem Jahr steht die Jahrestagung der Deutschen, Österreichischen und Schweizerischen Gesellschaften für Hämatologie und Medizinische Onkologie in Stuttgart wieder unter dem Eindruck der enormen Fortschritte im Bereich der Diagnostik und Therapie von Blut- und Krebskrankheiten. Zunehmend aber wird deutlich, dass sich aus Innovationen immer auch große Herausforderungen ergeben. Dazu gehören unter anderem die Diskussion über die Notwendigkeit einer „späten“ Nutzenbewertung beispielsweise in Form von Registern, die Sicherstellung des Zugangs zu neuen Arzneimitteln, Aspekte der Finanzierbarkeit innovativer Therapien und die Stärkung unabhängiger akademischer Forschung.

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