Handlungsempfehlungen für die Begleitung pflegender und trauender Angehöriger im Kontext von Pandemien

25.11.2025
Pflegende und trauernde Angehörige sind zwei Personengruppen, die im Zuge der COVID19-Pandemie in besonderer Weise von den beschränkenden Maßnahmen betroffen waren, aber in dieser Zeit nur wenig von Gesundheitssystem, Gesellschaft und Politik in den Blick genommen wurden.

Im Rahmen des in dem vom Netzwerk Universitätsmedizin (NUM 2.0) geförderten Gesamtprojekt „Kollateraleffekte der Pandemie“ [CollPan] wurden im Arbeitspaket "Angehörige" die „Auswirkungen der Pandemie auf pflegende und trauernde Angehörige“ untersucht.

Aus den Ergebnissen von sechs Teilstudien wurden anschließend Evidenz- und Konsensus-basierte „Handlungsempfehlungen für die Begleitung pflegender und trauender Angehöriger im Kontext von Pandemien“ entwickelt.

Diese insgesamt 102 Handlungsempfehlungen richten sich an verschiedene für pflegende und trauernde Angehörige relevante Akteure: an Versorgende, an Leitungen von Strukturen im Gesundheitssystem, an „die Politik“, an die Gesellschaft und an weitere Akteure, wie Kirchen, Fachgesellschaften und Bestattungswesen.
Sie wurden in nachfolgender Broschüre veröffentlicht:

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