Gemeinsam für eine starke Patientenversorgung: Über 6.600 Teilnehmende bei der Jahrestagung 2026 in Wien

Berlin / Wien, 14. Oktober 2026
Jahrestagung 2026 von DGHO, OeGHO, SGMO und SGH 9. bis 12. Oktober 2026 in Wien

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Mehr als 6.600 nationale und internationale Expertinnen und Experten aus Medizin, Pflege und Gesundheitspolitik kamen vom 9. bis 12. Oktober zur Jahrestagung der Deutschen, Österreichischen und Schweizerischen Gesellschaften für Hämatologie und Medizinische Onkologie in Wien zusammen. Ein Leitmotiv prägte die Tagung von Beginn an: Medizin und Gesellschaft stehen vor der Herausforderung, in einer immer komplexeren und stärker spezialisierten Welt den Blick für das Gemeinsame zu bewahren.

Räume der Begegnung für eine optimale Patientenversorgung schaffen
„Medizin steht im Dienst des Menschen“, konstatierte Kongresspräsidentin Prof. Dr. med. Maike de Wit, Chefärztin der Klinik für Innere Medizin, Hämatologie, Onkologie und Palliativmedizin an den Vivantes Kliniken in Berlin-Neukölln und Berlin-Schöneberg, bei der Eröffnungsveranstaltung. „Dieser Dienst findet nicht in einem Vakuum statt, sondern in der Gesellschaft, in der wir leben.“ Die Medizin spiegele viele Entwicklungen der modernen Gesellschaft wider. Wissen wachse rasant, Spezialisierungen nähmen zu und innovative Technologien eröffneten immer neue Möglichkeiten. Gleichzeitig werde es anspruchsvoller, unterschiedliche Perspektiven zusammenzuführen und Zusammenhänge im Blick zu behalten. Dies gelte nicht nur für die reale, sondern zunehmend auch für die digitale Welt.

Auch die Hämatologie und Onkologie sei von dieser Dynamik geprägt. „Das sehen wir beispielsweise bei Entitäten in der Hämatologie oder molekularen Aberrationen von soliden Tumoren“, so de Wit. Diese Entwicklung sei Ausdruck großer wissenschaftlicher Fortschritte und ermögliche immer präzisere Diagnostik und Therapien. Zugleich stelle sie alle in der Versorgung von Patientinnen und Patienten Tätigen vor die Herausforderung, das Ganze im Blick zu behalten.

Hinzu kämen Spezialisierungen, etwa in der Molekularonkologie, Zelltherapie oder Immuntherapie. „Einerseits brauchen wir diese Detailtiefe, um Patientinnen und Patienten die bestmögliche Therapie zu bieten. Andererseits dürfen wir den Blick für den einzelnen Menschen nicht verlieren“, erklärte de Wit. Die Berücksichtigung medizinischer und sozialer Begleitumstände sowie die gemeinsame Abwägung von Behandlungsoptionen seien eine zentrale ärztliche Aufgabe. „Unsere Arbeit erfordert nicht nur spezialisiertes Fachwissen, sondern auch Empathie, Urteilsvermögen und die Bereitschaft, gemeinsam mit den Patientinnen und Patienten Entscheidungen zu treffen.“ Ihr Appell: „Lassen Sie uns bewusst Räume schaffen, die über unsere eigenen Blasen hinausgehen. Räume, in denen wir uns begegnen, voneinander lernen und gemeinsam nach Lösungen suchen.“

Wissen und Erfahrungen teilen – Herausforderungen gemeinsam begegnen
Kongresspräsident Univ.-Prof. Dr. med. Dominik Wolf, Direktor der Universitätsklinik für Innere Medizin V (Hämatologie und Onkologie) der Medizinischen Universität Innsbruck, betonte die besondere Bedeutung der Zusammenarbeit zwischen den deutschen, österreichischen und schweizerischen Fachgesellschaften. Die starke Beteiligung von Expertinnen und Experten aus den drei Ländern sowie zahlreichen weiteren Staaten unterstreiche den Stellenwert der Jahrestagung als Plattform für wissenschaftlichen Austausch, klinische Zusammenarbeit und gesundheitspolitischen Dialog. „Gerade die enge Kooperation über Ländergrenzen hinweg ist entscheidend, um voneinander zu lernen, Innovationen schneller in die Patientenversorgung zu bringen und gemeinsame Antworten auf die Herausforderungen unseres Fachgebiets zu entwickeln“, so Wolf.

Wolf griff de Wits Gedanken auf: „Gerade in einer Zeit zunehmender Spezialisierung müssen wir bewusst Räume schaffen, in denen wir unser Wissen teilen und voneinander lernen. Nur gemeinsam werden wir die Aufgaben bewältigen können, die vor uns liegen – in der Patientenversorgung, in der Aus- und Weiterbildung und in unserer Verantwortung für die Gesellschaft.“ Krebsmedizin sei Teamarbeit, betonte Wolf: „Wir sind auf die hohe Kompetenz vieler Gesundheitsberufe angewiesen – von der Pflege über die Physiotherapie, Psychoonkologie und Sozialarbeit bis hin zur Palliativmedizin und vielen weiteren Bereichen. Nur gemeinsam können wir Patientinnen und Patienten die bestmögliche Betreuung bieten und einen Raum schaffen, in dem sie sich gut aufgehoben fühlen.“

Auch die Finanzierbarkeit der Gesundheitssysteme war Thema der Jahrestagung. Wolf verwies auf die beeindruckenden Fortschritte in Hämatologie und Onkologie: „Wir sehen heute Behandlungserfolge und Überlebensperspektiven, die vor zehn oder zwanzig Jahren kaum vorstellbar gewesen wären. Dieser Fortschritt ist eine große Chance für unsere Patientinnen und Patienten.“ Gleichzeitig stelle die Entwicklung die Gesundheitssysteme vor neue Herausforderungen. „Deshalb müssen wir gemeinsam Wege finden, wie innovative Therapien auch künftig allen Patientinnen und Patienten zugänglich bleiben können. Als Fachgesellschaften sind wir gefordert, unsere Expertise in Struktur- und Versorgungsfragen einzubringen und tragfähige Lösungen zu entwickeln. Dabei müssen wir Innovationen bewerten, Evidenz einordnen und ihren bestmöglichen Einsatz zum Nutzen der Patientinnen und Patienten unterstützen.“

Patientenversorgung im Dialog weiterentwickeln
„Wir stehen vor großen Herausforderungen“, bestätigte Prim. Univ.-Prof. Dr. med. Ewald Wöll, Präsident der OeGHO und Ärztlicher Direktor sowie Ärztlicher Leiter Innere Medizin des Krankenhauses St. Vinzenz in Zams. „Dazu gehören geopolitische Entwicklungen wie Arzneimittelengpässe ebenso wie die Personalsituation. Gleichzeitig steigt die Zahl der Patientinnen und Patienten, die wir versorgen.“

Umso wichtiger sei der konstruktive Dialog mit Politik und anderen Akteuren des Gesundheitswesens. In den vergangenen Jahren seien Kommunikationswege aufgebaut worden, die dazu beitragen, Probleme frühzeitig sichtbar zu machen und gemeinsam nach Lösungen zu suchen. „Ohne diesen Austausch und ohne unsere aktive Mitwirkung wird es nicht gehen“, so Wöll.

Als weitere Herausforderung nannte Wöll eine zunehmende Wissenschaftsskepsis in Teilen der Gesellschaft. Desinformation und digitale Echokammern erschwerten die Orientierung an wissenschaftlich fundierten Fakten. Gerade darin liege aus Sicht Wölls ein klarer Auftrag für die Fachgesellschaften: „Wir müssen Gesundheitskompetenz stärken, Prävention fördern und wissenschaftliche Erkenntnisse verständlich vermitteln. Der zunehmenden Spezialisierung und den damit verbundenen Herausforderungen für den gesellschaftlichen Zusammenhalt können wir begegnen, indem wir zusammenrücken und den Dialog suchen.“ Die Jahrestagung habe gezeigt, wie wertvoll der Austausch über Fach-, Berufs- und Ländergrenzen hinweg für die Weiterentwicklung der Hämatologie und Onkologie sei.

Nachwuchs gewinnen, Karrierewege öffnen
Besonders freute sich Wolf über die rund 400 Studierenden, die an der Jahrestagung teilnahmen. „Der demografische Wandel stellt uns vor große Aufgaben. Einer steigenden Zahl von Patientinnen und Patienten steht ein zunehmender Fachkräftemangel gegenüber. Den wissenschaftlichen und ärztlichen Nachwuchs für das Fach zu begeistern, ist daher eine zentrale Aufgabe für uns alle.“

Medizin werde zunehmend weiblicher, so Wolf mit Blick auf den hohen Anteil von Kongressteilnehmerinnen. Diese Entwicklung spiegele sich in Führungspositionen allerdings noch nicht wider. „Wir müssen daran arbeiten, dass mehr Frauen Spitzenpositionen erreichen und Karrierewege besser mit unterschiedlichen Lebensmodellen vereinbar werden.“ Darin liege eine wichtige Voraussetzung, um qualifizierte Nachwuchskräfte zu gewinnen, zu fördern und langfristig für das Fach zu halten.

Preise und Ehrenmitgliedschaften
Auch in diesem Jahr vergaben die DGHO und die OeGHO Preise für herausragende Arbeiten junger Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler und ehrten Persönlichkeiten, die sich in besonderer Weise um die Hämatologie und Onkologie verdient gemacht haben.

Prof. Dr. med. Claudia Baldus, Geschäftsführende Vorsitzende der Deutschen Gesellschaft für Hämatologie und Medizinische Onkologie (DGHO) und Direktorin der Klinik für Innere Medizin II am Universitätsklinikum Schleswig-Holstein, Campus Kiel: „Mit den Ehrenmitgliedschaften und Preisen würdigen wir Persönlichkeiten, die unser Fach über viele Jahre geprägt haben, ebenso wie diejenigen, die mit ihren innovativen Ideen die Zukunft der Patientenversorgung gestalten. Der Fortschritt in Hämatologie und Onkologie lebt vom Austausch der Generationen. Gerade in einem so dynamischen Fachgebiet brauchen wir beides: herausragende Vorbilder und einen starken wissenschaftlichen Nachwuchs.“

Artur-Pappenheim-Preis 2026 (DGHO)
Gebiet: Klinische, experimentelle oder theoretische Fragen der Hämatologie
Dotierung: 7.500 Euro

  • Preisträger: Dr. med. David Cordas dos Santos, Boston (USA)
    Titel der Arbeit: „BCMA-gerichtete T-Zell-Therapie als Strategie zur frühen therapeutischen Intervention beim Multiplen Myelom“

Vincenz-Czerny-Preis 2026 (DGHO)
Gebiet: Klinische, experimentelle oder theoretische Fragen der Onkologie
Dotierung: 7.500 Euro

  • Preisträger: Dr. med. Dr. rer. nat. Mirco Julian Friedrich, Heidelberg
    Titel der Arbeit: „Transient hepatic reconstitution of trophic factors enhances aged immunity“

Irene-Boll-Preis 2026 (DGHO)
Gebiet: Hämatologischer oder onkologischer Kontext, der sich mit Barrieren und Ungleichheiten befasst (sexuelle Identität, ethnische Zugehörigkeit, körperliche Beeinträchtigungen, geografische Lage oder sozio-ökonomische Verhältnisse)
Dotierung: 7.500 Euro

  • Preisträgerin: Dr. med. Julia Felicitas Leni König, Heidelberg
    Titel der Arbeit: „How do financial considerations influence medical decision-making? A qualitative-empirical study in German cancer medicine“ und „Financial influences and the primacy of patient welfare – an empirical and ethical analysis in German cancer medicine“
  • Preisträger: Florian Bernhardt, Münster
    Titel der Arbeit: „Mechanisms shaping inequity and continuity at critical interfaces in serious illness care: intersectionally informed, cross-sectoral, multi-method research across oncology and palliative care“

Doktoranden-Förderpreis 2026 (DGHO)
Gebiet: Studienarbeiten, die sich mit klinischen, experimentellen oder theoretischen Fragen der Hämatologie und Onkologie befassen
Dotierung: 3.000 Euro

  • Preisträger: Dr. med. Niklas Kehl, Heidelberg
    Titel der Arbeit: „Immunogenomische Untersuchung Neoepitop-spezifischer T-Zell-Immunität in seltenen Tumorentitäten“
  • Preisträger: Til Steinicke, Münster
    Titel der Arbeit: „Epigenetische Klassifizierung ermöglicht eine schnelle molekulare Diagnostik der akuten Leukämie“

Wilhelm-Türk-Preis 2026 (OeGHO)
Gebiet: Klinische Hämatologie
Dotierung: 5.000 Euro

  • Preisträger: Dr. med. univ. Vincent Sunder-Plassmann, Wien
    Titel der Arbeit: „Field-testing the MALT-IPI in a single-center real-world cohort of patients with extranodal marginal zone lymphoma“

Wolfgang-Denk-Preis 2026 (OeGHO)
Gebiet: Klinische Onkologie
Dotierung: 5.000 Euro

  • Preisträger: Dr. med. univ. et Dr. scient. med. Maximilian Mair, Wien
    Titel der Arbeit: „Prognostic stratification of newly diagnosed IDH-mutant gliomas by [18F]fluoroethyltyrosine and [11C]methionine PET: A retrospective, bicentric cohort study“


Ehrenmitglieder 2026
Im Rahmen der Jahrestagung wurden drei herausragende Persönlichkeiten für ihr fachliches Engagement und ihr wissenschaftliches und ärztliches Lebenswerk mit der Ehrenmitgliedschaft der DGHO geehrt.

  • Prof. Dr. med. Renate Arnold
    Arnold arbeitete als Pionierin auf dem Gebiet der Knochenmark- und Stammzelltransplantation an der Universität Ulm. An der Charité in Berlin leitete sie die Abteilung für Knochenmarktransplantation und war stellvertretende Direktorin der Medizinischen Klinik mit Schwerpunkt Hämatologie, Onkologie und Tumorimmunologie. Mit ihrer wissenschaftlichen und klinischen Arbeit sowie ihrer Mitwirkung an Leitlinien der Deutschen Arbeitsgemeinschaft für Hämatopoetische Stammzelltransplantation und Zelluläre Therapie (DAG-HSZT) prägte sie die Behandlung und Nachsorge transplantierter Patientinnen und Patienten nachhaltig.

  • Prof. Dr. med. Wolfgang Berdel
    Berdel war Direktor der Medizinischen Klinik A für Hämatologie und Onkologie am Universitätsklinikum Münster. Seine wissenschaftlichen Schwerpunkte liegen auf der zielgerichteten Tumortherapie, der Neoangiogenese von Tumoren und Leukämien, antivaskulären Therapiestrategien, der RNAi-Technologie sowie der molekularen Leukämogenese und Onkogenese. Berdel ist Mitgründer der europäischen Initiative MedEthicsEU, Vorstandsmitglied des Arbeitskreises Medizinischer Ethik-Kommissionen in Deutschland und Mitglied nationaler sowie europäischer Fachgremien.

  • Prof. Dr. med. Brigitte Schlegelberger
    Schlegelberger hat das Fachgebiet der Hämatologie und die genetische Diagnostik maßgeblich vorangebracht. Sie war Direktorin des Instituts für Humangenetik an der Medizinischen Hochschule Hannover und Koordinatorin der Arbeitsgruppe Familiäre Leukämie im Europäischen Referenznetzwerk für pädiatrische Onkologie (ERN PaedCan). Schlegelberger ist Mitglied des Advisory Boards von ERN GENTURIS (European Reference Network on Genetic Tumour Risk Syndromes) sowie des wissenschaftlichen Beirats des Josep Carreras Leukaemia Research Institute.

Nach der Jahrestagung ist vor der Jahrestagung
Die nächste Jahrestagung der Deutschen, Österreichischen und Schweizerischen Gesellschaften für Hämatologie und Medizinische Onkologie findet vom 8. bis 11. Oktober 2027 in Leipzig statt. Die Kongresspräsidentschaft übernehmen Prof. Dr. med. Mascha Binder und Prof. Dr. med. Florian Lordick.


Ausführliche Informationen unter: www.jahrestagung-haematologie-onkologie.com

Über die DGHO
Die Deutsche Gesellschaft für Hämatologie und Medizinische Onkologie e.V. (DGHO) besteht seit fast 90 Jahren und zählt aktuell mehr als 4.600 Mitglieder, die in der Erforschung und Behandlung hämatologischer und onkologischer Erkrankungen tätig sind. Mit ihrem Engagement in der Aus-, Fort- und Weiterbildung, der Erstellung der Onkopedia-Leitlinien sowie der Durchführung von Fachtagungen und Fortbildungs-seminaren trägt die Fachgesellschaft maßgeblich zur Weiterentwicklung des Fach-gebiets bei. Darüber hinaus setzt sie sich gesundheitspolitisch ein, beispielsweise im Rahmen von Gesetzgebungsverfahren und der frühen Nutzenbewertung auf nationaler wie auch auf europäischer Ebene. Auf diese Weise fördert die DGHO eine qualitativ hochwertige Versorgung von Patientinnen und Patienten, die sich konsequent am aktuellen Stand des medizinischen Wissens orientiert.

Über die OeGHO
Die Österreichische Gesellschaft für Hämatologie und Medizinische Onkologie hat sich zum Ziel gesetzt, die Betreuung von Patientinnen und Patienten österreichweit an den höchsten Standard heranzuführen. Die OeGHO zählt als Fachgesellschaft aktuell deutlich über 900 Mitglieder, von denen ein Großteil Fachärztinnen und Fachärzte für Innere Medizin mit Additivfach Hämatologie und Internistischer Onkologie sind. Neben der Aus-, Fort- und Weiterbildung von Ärztinnen und Ärzten sowie Pflegekräften, der Festlegung von Standards für die Facharztausbildung und Ausbildungsstätten und der Erarbeitung von Leitlinien will die OeGHO die interdisziplinäre Zusammenarbeit zwischen allen an der Krebstherapie Beteiligten und die Forschung auf dem Gebiet der Hämatologie und Onkologie aktiv fördern.

Über die SGMO
Die Schweizerische Gesellschaft für Medizinische Onkologie (SGMO) ist der Berufsverband und die Fachgesellschaft der Ärztinnen und Ärzte mit dem Facharzttitel Medizinische Onkologie. Die SGMO zählt aktuell 500 Mitglieder, hat gemeinnützigen Charakter und verfolgt keine wirtschaftlichen Ziele. Zu den Aufgaben der SGMO gehören insbesondere:

  • Die Medizinische Onkologie in der Schweiz wissenschaftlich und praktisch zu fördern
  • Die Weiter- und Fortbildung für Medizinische Onkologinnen und Onkologen zu regeln und zu gewährleisten
  • Die beruflichen und wirtschaftlichen Interessen der Medizinischen Onkologinnen und Onkologen in der Schweiz zu wahren
  • Die Vernetzung von Medizinischen Onkologinnen und Onkologen untereinander sowie mit anderen medizinischen Fachgebieten zu fördern

Über die SGH
Die Schweizerische Gesellschaft für Hämatologie (SGH) ist der Berufsverband und die Fachgesellschaft der Ärztinnen und Ärzte mit dem Facharzttitel Hämatologie. Die SGH zählt aktuell 384 Mitglieder, hat gemeinnützigen Charakter und verfolgt keine wirtschaftlichen Ziele. Zu den Aufgaben der SGH gehören insbesondere:

  • Wahrung der Interessen der Hämatologinnen und Hämatologen in der Schweiz;
  • Förderung der Hämatologie in der Schweiz;
  • Regelung und Gewährleistung der Aus-, Weiter- und Fortbildung in Hämatologie in Zusammenarbeit mit anerkannten Weiterbildungsstätten;
  • Förderung der Kollegialität unter den Mitgliedern

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