Zum Weltkrebstag: Auf medizinische Heilung folgt oft gesellschaftliche Diskriminierung

04.02.2026
Unter dem Motto „United by Unique“ lenkt der am 4. Februar stattfindende Weltkrebstag den Blick auf die individuellen Lebensrealitäten von Menschen mit Krebs.

Für junge Erwachsene bedeutet eine überstandene Erkrankung jedoch häufig nicht das Ende der Belastung, vielmehr folgt eine soziale Stigmatisierung. Beim Abschluss von Versicherungen, der Kreditvergabe, bei Verbeamtungen oder in Adoptionsverfahren erfahren viele Betroffene Benachteiligungen.

Gemeinsam mit der Deutschen Stiftung für junge Erwachsene mit Krebs macht die Deutsche Gesellschaft für Hämatologie und Medizinische Onkologie e. V. (DGHO) auf diese wenig bekannte Gesetzeslücke aufmerksam und weist – auch mit Blick auf die bereits bestehenden Regelungen in anderen Mitgliedstaaten der Europäischen Union – auf den dringenden politischen Handlungsbedarf in der Bundesrepublik Deutschland hin.


Zur Pressemitteilung