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Aufgaben und Ziele der DGHO

Die Deutsche Gesellschaft für Hämatologie und Medizinische Onkologie e.V. ist eine Vereinigung von Wissenschaftlern und Ärzten, die auf die Erforschung, Diagnose und Behandlung von Blutkrankheiten und bösartigen soliden Tumoren spezialisiert sind. Die DGHO fördert den wissenschaftlichen Austausch auf diesem Gebiet durch nationale und internationale Kongresse und regt Forschungskooperationen an. Mitglieder der Gesellschaft initiierten und leiten die großen multizentrischen Studiengruppen zu malignen Lymphomen, Leukämien, aplastischen Anämien und Hodentumoren, durch deren Arbeit die Behandlung dieser Erkrankungen entscheidend verbessert werden konnte.

Seit Beginn ihrer fast 80-jährigen Geschichte hat die DGHO ihre Aktivität stark ausgeweitet. Besonders in den letzten Jahren ist die Zahl der Mitglieder sprunghaft gestiegen, sie hat sich auf eine Anzahl von inzwischen ca. 3.200 entwickelt. Darunter sind zahlreiche Internisten, aber ebenso Kinderärzte, Pathologen und Fachärzte für Transfusions- oder Laboratoriumsmedizin. Besonders erfreulich ist der überproportionale Anstieg „nicht-leitender" Mitglieder, der das wachsende Interesse jüngerer Kollegen für dieses wichtige Gebiet der Inneren Medizin zeigt.

Ein zentrales Anliegen der Gesellschaft ist die qualifizierte Aus- und Weiterbildung in der Hämatologie und Onkologie. Eine DGHO-Kommission konzipierte die Weiterbildungsordnung „Hämatologie", einer der Schwerpunkte der Inneren Medizin, und entwickelt diese kontinuierlich weiter. Ebenso erstellt die Gesellschaft Curricula für die studentische Ausbildung und sorgt mit speziellen Fortbildungsseminaren, Empfehlungen und Leitlinien für die Verbreitung neuer diagnostischer und therapeutischer Standards.

Ein „klassisches" Betätigungsfeld der DGHO ist die Qualitätssicherung in der Laboratoriumsdiagnostik. Seit einigen Jahren engagiert sich die Gesellschaft darüber hinaus intensiv bei der Erstellung therapeutischer Standards für Blutkrankheiten, Störungen der Blutgerinnung und bösartige Tumoren. So stellt zum Beispiel die Transplantation von Blutstammzellen neue und höchste Anforderungen an Ärzte, Pflegepersonal sowie die apparative und räumliche Ausstattung der Kliniken.

In zahlreichen Arbeitsgruppen engagieren sich die Mitglieder in unterschiedlichen Bereichen für die Weiterentwicklung der Hämatologie und der internistischen Onkologie. In den letzten Jahren hat sich die Fachgesellschaft darüber hinaus vermehrt in gesundheits- und forschungspolitischen Fragen engagiert, um die Rahmenbedingungen für die hämatologische und onkologische Versorgung und Forschung zu erhalten und zu verbessern.

 

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