Pressemitteilungen 2012

23. Oktober 2012

Geschichtsaufarbeitung und wissenschaftliche Exzellenz im Mittelpunkt der Jahrestagung der deutschsprachigen Gesellschaften für Hämatologie und Onkologie

Die DGHO Deutsche Gesellschaft für Hämatologie und Onkologie e.V. wagte während ihrer Jahrestagung in Stuttgart vom 19. bis 23. Oktober die kritische Auseinandersetzung mit ihrer 75-jährigen wechselhaften Geschichte und zeichnet darüber hinaus drei verdiente Vertreter der Hämatologie mit der Ehrenmitgliedschaft der Fachgesellschaft aus.

20. Oktober 2012

Zukunft der Onkologie: Forschungsklima verbessern, internationale Zusammenarbeit stärken

Krebserkrankungen nehmen in allen europäischen Ländern zu. Derzeit erkranken jährlich etwa 3,2 Millionen Europäer an Krebs. Anlässlich ihrer Jahrestagung haben die Deutschen, Österreichischen und Schweizerischen Gesellschaften für Hämatologie und Onkologie nun eine gemeinsame Stellungnahme zur Situation der onkologischen Versorgung vorgestellt: Darin fordern sie eine Harmonisierung der Aus- und Weiterbildung des medizinischen Nachwuchses in Europa, die Vermeidung von Versorgungsengpässen bei onkologischen Arzneimitteln sowie verbesserte Rahmenbedingungen für die unabhängige klinische Forschung, um auch künftig eine gute Versorgung von Patienten mit Krebserkrankungen zu gewährleisten.

20. Oktober 2012

Best Abstracts beschäftigen sich mit individualisierten Therapiekonzepten, Psychoonkologie und Stammzelltherapie

Die Jahrestagung der Deutschen, Österreichischen und Schweizerischen Gesellschaften für Hämatologie und Onkologie ist auch in diesem Jahr wieder ein wichtiges Forum der aktuellen klinisch-onkologischen Forschung. Aus knapp 600 eingereichten Abstracts wurden die fünf besten ausgewählt. Sie werden am Montag, den 22. Oktober von 10:00 bis 11:30 Uhr, in einem eigenen Symposium von den Erstautoren detailliert vorgestellt.

27. September 2012

Onkologen begrüßen die geplante EU-Verordnung zu klinischen Studien

Die EU-Kommission hat einen Vorschlag für eine neue EU-Direktive über Klinische Arzneimittelprüfungen vorgelegt. Die bisher gültige Richtlinie (RL 2011/20/EG) soll aufgehoben werden. Die Fachgesellschaften für Hämatologie und Onkologie e.V. begrüßen diesen Schritt im Sinne ihrer Patientinnen und Patienten ausdrücklich.

4. September 2012

Krebsmedikament für Leukämie nicht lieferbar!

Die Firma Pfizer hat angekündigt, dass sie „Anfang September einen vorübergehenden Lieferengpass bei Daunoblastin®“ erwartet. Daunoblastin® (Daunorubicin) ist ein seit 40 Jahren angewendetes, hochwirksames und nicht verzichtbares Medikament für die Behandlung von Patienten mit akuter Leukämie bei Erwachsenen und Kindern. Die Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft (AkdÄ) und die DGHO Deutsche Gesellschaft für Hämatologie und Onkologie e.V. sehen diese Entwicklung mit großer Besorgnis.

31. August 2012

Engpässe bei Krebsmedikamenten – jetzt auch in Deutschland. Onkologen fordern die Länder auf zu handeln

In den kommenden Wochen entscheidet der Bundesrat über das Zweite Gesetz zur Änderung arzneimittelrechtlicher und anderer Vorschriften. Nun gilt es für die Länder, Engpässe bei Krebsmedikamenten durch entsprechende gesetzliche Regelungen vorzubeugen. Die aktuelle Marktrücknahmen und Lieferschwierigkeiten bei essentiellen und überlebensnotwendigen Krebsmedikamenten zeigen den dringenden politischen Handlungsbedarf.

22. August 2012

Versorgung der Bevölkerung mit essenziellen Krebsmedikamenten sicherstellen: DGHO fordert wirksame gesetzliche Eingriffsmöglichkeiten

Am 14. August 2012 meldete die Europäische Zulassungsbehörde EMA, dass Genzyme, eine Tochterfirma von Sanofi-Aventis, das Krebsmittel Alemtuzumab aus kommerziellen Gründen vom Markt nimmt. Der monoklonale Antikörper Alemtuzumab (Mabcampath®) ist eines der wirksamsten Medikamente für Patienten mit chronischer lymphatischer Leukämie (CLL), der häufigsten Leukämieform in Deutschland. Alemtuzumab gehört zum aktuellen Therapiestandard und ist essenziell für Patienten mit einer besonders aggressiven Verlaufsform dieser Leukämie.

10. Juli 2012

Stärkere europäische Kooperation in der Medizinischen Onkologie

Um den Austausch zwischen Krebsspezialisten in ganz Europa weiter zu fördern, hat die DGHO Deutsche Gesellschaft für Hämatologie und Onkologie e.V. eine Kooperationsvereinbarung mit der European Society for Medical Oncology (ESMO) unterzeichnet. Die DGHO ist die wissenschaftliche Fachgesellschaft für die Medizinische Onkologie in Deutschland.

4. Mai 2012

Pressemitteilung: DGHO Vorstand äußert sich zu Fehlentwicklungen in der Onkologie

Die DGHO Deutsche Gesellschaft für Hämatologie und Onkologie e.V. schlüsselt in einer Stellungnahme die vermischten Themen der aktuellen Berichterstattung auf, beleuchtet die Rolle des Zytostatikamarktes und appelliert an Politik und Kostenträger durch die Schaffung von Transparenz und einer ausgewogeneren Vergütung onkologisch tätiger Ärzte der Korruption den Nährboden zu entziehen.

20. März 2012

Frühjahrstagung 2012: Onkologie in Deutschland: Innovationen zulassen, Expertise erhalten

Um das hohe Niveau der Krebsversorgung in Deutschland zu halten, müssen Krebsspezialisten auch künftig in ausreichender Zahl zur Verfügung stehen und innovative Therapien verordnen können, die von den Krankenkassen angemessen erstattet werden. Anlässlich ihrer Frühjahrstagung plädiert die DGHO Deutsche Gesellschaft für Hämatologie und Onkologie e.V. für Verbesserungen bei der frühen Nutzenbewertung für Medikamente (AMNOG-Prozess) und für verstärkte Bemühungen um den Erhalt der Medizinischen Onkologie in Deutschland.

15. März 2012

Frühjahrstagung 2012: Krebstherapie bei älteren Menschen - zu viel oder zu wenig?

Krebs ist eine Erkrankung vorwiegend des höheren Lebensalters. Auf ihrer diesjährigen Frühjahrstagung vom 15. bis 16. März beschäftigt sich die DGHO Deutsche Gesellschaft für Hämatologie und Onkologie e.V. mit der optimalen Behandlung älterer Krebspatienten. Schwerpunkt des Symposiums „Krebs bei Älteren: die therapeutische Herausforderung der Zukunft“ ist die medikamentöse Tumortherapie. Ein großes Defizit sind fehlende klinische Studien bei Älteren zur Wirksamkeit und zur richtigen Dosierung von Medikamenten. Kritisch ist auch, dass der heutige Gesundheitsbetrieb den Älteren oft nicht genug Zeit für eine autonome Entscheidung einräumt.