Frühe Nutzenwertung von Vandetanib und Vemurafenib: Fehlende Transparenz

20.07.2012

Am 15. Juni hat das IQWiG seine Bewertungen zum Zusatznutzen von Vandetanib bei Patienten mit Medullärem Schilddrüsenkarzinom und von Vemurafenib bei Patienten mit metastasiertem Melanom und aktivierender BRAF Mutation publiziert. Für Vandetanib lehnt das IQWiG eine Bewertung ab, weil die Antragsunterlagen des pharmazeutischen Unternehmens nicht mit den Zulassungsbestimmungen übereinstimmen. Für Vemurafenib wird ein Zusatznutzen festgestellt, der aber durch Nebenwirkungen deutlich eingeschränkt ist.

Die DGHO hat Stellungnahmen zu beiden Berichten erstellt und kritisiert vor allem die mangelnde Transparenz von Entscheidungs- und Bewertungskriterien. Die DGHO ist zu den Anhörungen des Gemeinsamen Bundesausschusses für beide Medikamente eingeladen

Verumafenib IQWIG Bericht DGHO.pdf

Vandetanib IQWIG Bericht DGHO.pdf


Bernhard Wörmann