Wolfgang-Becker-Gedächtnispreis für Radioimmuntherapie 2007
Verliehen durch die Deutsche Gesellschaft für Hämatologie und Onkologie und die Deutsche Gesellschaft für Nuklearmedizin
Professor Dr. Wolfgang Becker, im Jahr 2002 verstorbener Direktor der Klinik und
Poliklinik für Nuklearmedizin der Georg-August-Universität Göttingen, hat sich
um die innovative Therapieform der Radioimmuntherapie in vielerlei Hinsicht
verdient gemacht. Er galt weithin als Förderer dieser Therapieform bereits im
Stadium der präklinischen und klinischen Forschung, noch bevor diese
vielversprechende und innovative Therapie bei Patienten mit malignen
Erkrankungen des lymphatischen Systems kommerziell verfügbar gewesen ist und in
Deutschland routinemäßig angewendet werden konnte.
Der Preis ist für
wissenschaftliche Arbeiten bestimmt, die sich schwerpunktmäßig mit klinischen
und experimentellen Fragestellungen aus dem Gebiet der Radioimmuntherapie der
malignen hämatologischen Systemerkrankungen befassen.
Der Preis wurde
erstmalig anlässlich des Jahreskongress der Deutschen, Schweizerischen und
Österreichischen Gesellschaften für Hämatologie und Onkologie 2004 in Innsbruck
vergeben.
Die Bewerberin oder der Bewerber sollen nicht älter als 40
Jahre alt sein. Sind bei der Einreichung mehrere Autoren beteiligt, so ist durch
die Autorenschaft in der Zusammenfassung eindeutig zu kennzeichnen, wer sich als
Preisträger bewirbt. Der Bewerbung ist in diesem Fall eine Versicherung
beizufügen, dass alle Koautoren der eingereichten Arbeit mit der Bewerbung um
den Wolfgang‑Becker-Gedächtnis-Preis für Radioimmuntherapie einverstanden
sind.
Die eingereichte Arbeit kann bereits publizierte Ergebnisse
enthalten. Das Journal, in dem die Ergebnisse publiziert sind, ist bei der
Bewerbung anzugeben und ein Exemplar des Sonderdrucks ist der Bewerbung
beizufügen. Die Publikation darf jedoch nicht mehr als 12 Monate vor Abgabe der
Bewerbungsunterlagen erfolgt sein. Es ist zu bestätigen, daß die Arbeit nicht
für einen anderen Preis eingereicht ist und bis zur Entscheidung über die
Preisverleihung nicht für einen anderen Preis eingereicht wird.
Die
Arbeit sollte in englischer Sprache abgefasst sein.
Das Manuskript ist in
siebenfacher Ausfertigung zusammen mit einem tabellarischen Lebenslauf an den
Chairman des Bewertungsgremiums einzureichen:
Herrn Prof. Dr. Lorenz
Trümper
Direktor der Klinik für Hämatologie und
Onkologie
Georg-August-Universität Göttingen
37099 Göttingen
Die
Vergabe erfolgt auf der Grundlage von 6 unabhängigen Gutachten, die durch die
beiden Fachgesellschaften eingeholt werden, im Rahmen der Gemeinsamen
Jahrestagung von DGHO, ÖGHO, SGMO und SGH 2007 in Basel
Das Preisgeld
wird von der Bayer Schering Pharma (BSP), Berlin,
gestiftet.
Einsendeschluss ist der 30.
August 2007.







